Fähren

Dreizehn Fähren für Autos, Fahrräder und Fußgänger pendeln zwischen den beiden Kanalufern hin und her. Dank Kaiser Wilhelm I. ist die Benutzung grundsätzlich kostenlos. Die kaiserliche Verordnung, die das damals bei der Eröffnung zusicherte, hat bis heute Gültigkeit.

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Eine Berühmtheit war die an zwölf Seilen hängende Schwebefähre unter der Rendsburger Hochbrücke. 14 m lang und 6 m breit konnte sie in weniger als 2 Minuten vier Autos und 60 Fußgänger über den Kanal übersetzen. Von morgens 5 bis abends 23 Uhr „schwebte“ das einzigartige Industriedenkmal von einem Ufer zum anderen. Bis zu ihrer Kollision mit einem Frachter ...

Was mit ihr geschieht, weiß man noch nicht. Aber es soll eine neue Schwebefähre gebaut werden... Fertigstellung voraussichtlich im Frühjahr 2019.

 

 

Außer Betrieb -

- nach Kollision mit einem Frachter, die Schwebefähre an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke.

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An der langen Kette

Kettenfähre Fischerhütte - als technisches Museum an Land gesetzt

In früheren Zeiten wurden die ersten Fähren mit Muskelkraft an Stahlseilen über den Kanal gezogen. Fortschrittlich dagegen waren die Kettenfähren, die sich mit Maschinenkraft an einer schweren Kette entlang bewegten. Die letzte Fähre dieser Art fuhr in Fischerhütte und ist dort als technisches Denkmal zu besichtigen. Heute fahren die Fähren frei und werden von Kapitänen mit Patent gesteuert.

Einzige Ausnahme ist die Schwebefähre an der Rendsburger Hochbrücke: Sie wird von einem Elektrikermeister betrieben und kann 4 Autos und 60 Fußgänger in weniger als 2 Minuten die 135 Meter über den Kanal befördern. Die einzige weitere Schwebefähre Deutschlands findet man im Landkreis Cuxhaven, wo sie die Oste überquert. Was die Rendsburger Schwebefähre einmalig macht, ist die Tatsache, dass sie an einer Brücke hängt, die auch von Zügen genutzt wird. Bei anderen Schwebefähren dient das Brückengestell nur als Aufhängung.